Carlsen Lesechallenge

Donnerstag, 17. August 2017

Rezension "Amrita - Am Ende beginnt der Anfang"

Hey <3

Heute habe ich für euch die Rezension zu "Amrita" welches ich als Rezensionsexemplar gewonnen habe. Vielen Dank an den Dressler-Verlag!

Infos zum Buch:
Titel: Amrita - Am Ende beginnt der Anfang
Autor: Aditi Khorana
Verlag: Dressler
Seiten: 334
Hardcover, Fantasy


Inhalt:
Amrita, die Hauptperson des Buches, ist die Tochter des Königs und damit die Prinzessin des Königreiches Shalingar. Um das Königreich zu retten, soll sie den König Sikander heiraten und somit die Beziehungen zu seinem Königreich retten. Amrita möchte ihn jedoch nicht heiraten und beschließt mit ihrem besten Freund zu fliehen. In der Nacht flüchtet sie, muss dabei jedoch Arjun zurücklassen. Auf ihrem Weg zu dem Tempel und ihren anderen Zielen, mit denen sie Shalingar retten will, trifft sie auf Thala, eine Seherin und trifft auf dem Weg zur Bibliothek des Seins auch noch auf einem mysteriösen Fremden, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will.

Klapptext:
Duftende Mangohaine, wolkenverschleierte Berge, geheimnisvolle Tempel und der goldene Palast ihres Vaters - für Prinzessin Amrita gibt es keinen schöneren Ort als Shalingar. Um ihr Königreich vor dem schrecklichen Tyrannen Sikander zu schützen, willigt sie sogar ein, ihn zu heiraten, nur um im nächsten Moment mitansehen zu müssen, wie ihre Welt ins Chaos gestürzt wird. Verraten und Verfolgt, muss sie ihre große Liebe zurücklassen und fliehen. Gemeinsam mit der Seherin Thala und einem geheimnisvollen Fremden macht sie sich auf die Suche nach der Bibliothek des Seins, um die Vergangenheit ungeschehen zu machen. Doch welchen Preis muss sie dafür zahlen, ihre Geschichte neu zu schreiben?

Meine Meinung:
Die ersten einhundert Seiten des Buches haben sich sehr in die Länge gezogen. Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass endlich etwas spannendes passiert. Ab ungefähr Seite 100 wurde die Geschichte dafür spannend und aufregend. Es gab eine unerwartete Wendung und von da an konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Das Buch spielt in einer orientalisch, persisch angehauchten Fanasiewelt, in der "normale" Menschen so wie welche mit besonderen Fähigkeiten zusammenleben.
Amrita hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen, weil sie sehr selbstsicher und überhaupt nicht eingebildet und Ich-bezogen rüberkommt, was ich anfangs gedacht habe, weil sie eine Prinzessin ist.
Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass eben mal nicht alles vorhersehbar war, sondern das es auch zu einigen Ungeahnten Wendungen kam, die wieder neue Spannung mitgebracht haben.
Der einzige Charakter, der mir von Anfang an überhaupt nicht gefallen hat, ist Arjun. Auch Sikander kam nicht wirklich sympathisch rüber, aber während das bei ihm wohl gewollt war, sollte Arjun wahrscheinlich doch gemocht werden. Mir hat seine Art nicht gefallen und auch die anfängliche Liebesgeschichte zwischen Amrita und ihm hat mir nicht zugesagt. Ich habe nur die ganze Zeit gehofft, dass diese Liebesgeschichte zwischen den beiden sich das ganze Buch langziehen würde.
Der Klapptext des Buches hatte mich dieses Mal nicht wirklich angesprochen, eher hat er mich verwirrt als neugierig gemacht. Die ganzen orientalischen Namen und Anreden waren für mich anfangs verwirrend, allerdings hatte ich im Buch später überhaupt kein Probleme mehr damit.
Das Ende kam für etwas plötzlich. Nachdem sich die ganze Geschichte anfangs so ewig hingezogen hat, ist am Ende alles Schlag auf Schlag passiert. Das fand ich ein wenig schade und bin mir sicher, das man da mehr draus hätte machen können. Aber ich finde es auch gut, dass das Buch ein Einzelband ist. Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch schon gereicht um eine volle, runde Geschichte draus zu machen.
Vollkommen überzeugen konnte mich hingegen das Cover, das ein Traum von blau- und Orangtönen ist. Ich finde es wunderschön und klasse ist auch, dass das Buch auch ohne den Schutzumschlag noch bedruckt ist, was man heute ja eher selten findet.

Fazit:
Auch wenn ich am Anfang etwas schwerer in die Geschichte hineinkam, hat sie mich am Ende vollkommen gefesselt und mitgerissen und ich war ganz enttäuscht, als das Buch zu Ende war. Amrita und Thala haben mir beiden super gefallen und haben mich mit ihren Persönlichkeiten überzeugen können. Auch die anderen Eingriffe in die Fantasiewelt fand ich sehr schön, auch wenn ich am Anfang nicht mit einer solche Geschichte gerechnet habe.
Ich gebe dem Buch deshalb 4 von 5 Sternen.

Samstag, 29. Juli 2017

Rezension "Lemon Summer"

Hey <3

Heute habe ich für euch die Rezension zu "Lemon Summer" von Kody Keplinger.

Fakten:
Titel: Lemon Summer   
Autor: Kody Keplinger
Verlag: cbt
Seiten: 352
Preis: 8,99 €
Erschienen am 09.05.2017

Inhalt: Am letzten Schultag bei der Party hat Whitley einen OneNightStand. Am nächsten Morgen ist der Junge nett zu ihr und will in Kontakt bleiben, sie weigert sich jedoch. Dann holt ihr Vater sie für die Sommerferien ab, die sie wie immer bei ihm verbringt. Was er ihr allerdings verschweigt, ist, dass er umgezogen ist und nun eine neue Familie hat. Und der Sohn, Nathan, ist ausgerechnet der Typ von gestern Nacht!

Klapptext: Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Meine Meinung:
Whitley ist eigentlich eine typische Jugendliche, was mich jedoch ein wenig nervt, ist ihre "Sex-Besessenheit". Andauernd macht sie sich an Nathan ran und Gefühle will sie sich dafür nicht eingestehen. So stehen die zwei ziemlich schnell in einer Zwickmühle, denn Nathan mag Whitley, während sie nur an Sex denkt. Allerdings hat sie sich im Laufe der Geschichte verwandelt, was ich toll finde. Anfangs merkt man, dass sie auch mit ihrer Familie nicht wirklich klar kommt. Mit ihrer Mutter streitet sie sich fast nur und ihr Vater hat jetzt seine Verlobte und kümmert sich auch nicht mehr so viel um sie wie früher, in den letzten Sommern. Dafür lernt Whitley mit der Zeit neue Bezugspersonen kennen, die nicht nur sie sondern auch ich als Leser mit der Zeit ins Herz schließen. Ihr bester Freund, den sie dort kennenlernt ist immer für sie da. Und auch ihre Stiefmutter ist zum Glück total nett zu Whitley, auch wenn diese sich das anfangs nicht eingestehen will. So lernt sie, neuen Personen zu vertrauen. So bekommt sie endlich die Aufmerksamkeit, die sie durch ihr Verhalten bekommen will.
Wenn man nur das Cover sieht und sich den Klapptext durchließt, schließt man auf eine leichte Sommerlektüre mit einer süßen Liebesgeschichte. Allerdings ist dieses Buch noch viel tiefgründiger. Denn in der Geschichte werden auch ernste Themen angesprochen. Whitley hat ein Problem mit Alkohol, außerdem wird sie auf Grund ihres Verhaltens gemobbt. Die Autorin erklärt mit Hilfe der Geschichte wie man mit diesen Problemen umgehen muss und zeigt, wie schlimm Cyber-Mobbing für die betroffenen Personen ist.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich war so in die Geschichte um Whitley gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Da die ganze Geschichte aus der Ich-Perpektive geschrieben ist, bekommt man einen sehr guten Einblick in Whitleys Gefühle und Gedanken und kann sich schnell in sie hereinversetzten und versteht ihr Handeln besser.

Fazit:
Wer eine leichte Sommerlektüre erwartet, bekommt nicht ganz, was er erwartet. Die süße Liebesgeschichte behandelt die ernsten Themen jedoch sehr gut und baut alle Probleme gut in den Verlauf ein. Besonders gut haben mir Whitleys Entwicklungen gefallen, dass man gemerkt hat, dass man mit ein wenig Liebe wirklich etwas ändern kann! Diese tiefsinnige Geschichte regt zum Nachdenken an. Ich kann das Buch "Lemon Summer" jedem empfehlen!
4,5 von 5 Sterne

Freitag, 28. Juli 2017

Buchvorstellung "Aquila" und Bloggerfragen

Hey <3

Am 14.08.2017 erscheint "Aquila", dass neue Jugendbuch der Bestseller-Autorin Ursula Poznanski im Loewe-Verlag. Für Blogger gibt es dazu ein tolles Gewinnspiel! Man kann eine Rolle in ihrem nächsten Jugendthriller gewinnen! Das ist toal cool, ich meine, wer will nicht mal in so einem Buch mitspielen? Ich habe alle Bücher von Ursula Poznanski gelesen und sie gehören alle zu meinem Lieblingsbüchern.
                                     Infos zu "Aquila":


Titel: Aquila
Autorin: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seitenanzahl: 432
Klappenbroschur, 16.95€
Erscheint am 14.08.17



1. Nika begibt sich für ihr Studium auf das Abenteuer „Siena“ in eine fremde Stadt, ohne ihre Familie, ohne Freunde – Hand aufs Herz: Hast du das auch schon einmal gemacht oder würdest es gerne tun?
Ich bin noch nie ohne meine Eltern verreist, aber im Winter fliege ich für ein halbes Jahr nach Kanada zum Schüleraustausch. Fremde Kultur, fremde Sprache, aber ich freue mich riesig. Ich denke, das ist ein erster Schritt in diese Richtung. Auch nach der Schule habe ich vor, neue Teile der Welt für mich zu entdecken. Ich finde die Vorstellung total aufregend, alleine zu reisen und Erfahrungen zu machen, die man für sich alleine hat. Dann kann ich auch dorthin gehen, wohin ich möchte. Ein Studium im Ausland finde ich auch spannend und ich möchte auch auf jeden Fall ein Auslandssemenster machen und so vielleicht sogar eine neue Sprache kennenlernen.                                                                       


2. Stell dir vor: Du wachst auf, bist in deiner Wohnung eingeschlossen – ohne Schlüssel, Internet oder Telefon – und kannst dich nicht erinnern, wie du in diese Situation gekommen bist. Wie befreist du dich aus deiner Lage?
Ich hoffe mal darauf, dass meine Wohnung nicht im dritten Stock oder so ist. Wenn sie im Erdgeschoss ist, ist das ja kein Problem, da würde ich aus dem Fenster 'ausbrechen'. Ab dem zweiten Stock müsste ich meine Kletterkünste zur Schau stellen.Vielleicht gibt es ja auch einen Baum direkt vor einem der Fenster? Dann würde ich den herunterklettern. Und ansonsten: Seil suchen und festbinden und dann vorsichtig abseilen. Und wenn alles nichts hilft müsste ich wohl die Tür eintreten.
 
3. Nika nutzt die Gebäude der Universität, Cafés, aber auch GPS zur Orientierung in Siena. Welche Möglichkeiten nutzt du, um dich in einer fremden Stadt zurecht zu finden.
Ich würde es spannend finden, mich erst einmal treiben zu lassen und einfach nur den Schildern an der Straße zu folgen. Ansonsten finde ich auch Straßenkarten (ja die alten Papierdinger da) ziemlich praktisch, auch wenn man sich so ziemlich schnell als Tourist outet. Und wenn es schnell gehen muss würde ich GPS verwenden. Wenn allerdings weder Handy, Laptop noch Straßenkarte zur Hand sind hilft nur noch eins: Mund auf und Passanten fragen. Die meisten können ja mittlerweile Englisch und ansonsten habe ich immer noch Hände und Füße um alles zu erklären.
 
4. Deine Freundin ist verschwunden. Du willst sie bei der italienischen Polizei als vermisst melden. Wie schaffst du das trotz Sprachbarriere?
Da ich leider kein Italienisch kann, würde ich es mit Englisch versuchen, denn kann nicht mittlerweile so gut wie jeder Englisch? Falls nicht, hätte ich noch ein paar Französischkentnisse auf Langer. Obwohl ich nicht glaube, dass die mir weiterhelfen, mit denen lande ich eher noch selbst im Gefängnis. Und ansonsten, mit Händen und Füßen zu erklären zu versuchen, was passiert ist. Oder aufmalen, zeichnen, was passiert ist.
 
5. Irgendwie lösen die ersten Zeilen des Songs „Smells like teen spirit“ von Nirvana bei Nika starke Emotionen aus. Welcher „Ohrwurm“ hat das zuletzt bei dir geschafft?
Bei mir war es "Pieces" von Sum41. Ich habe es durch Zufall auf Youtube entdeckt und höre das Lied seitdem in Dauerschleife. Die ersten drei Zeilen
"I tried to be perfect
But nothing was worth it  
I don't believe it makes me real"
finde ich unglaublich berührend. Die Stimme des Sängers passt so gut zu dem Text und ich kann gar nicht mehr aufhören, mir das Lied anzuhören. Außerdem hören sich die Zeilen so traurig an, obwohl es nur die Wahrheit ist. So viele Menschen versuchen, perfekt zu sein, aber niemand ist perfekt und niemand muss perfekt sein. Perfektion macht Dinge unnatürlich, es ist normal, dass man nicht perfekt ist, dass man Makel hat. Aber man muss zu seinen Fehlern stehen und das Leben einfach leben. Denn die Fehler und diese Unperfektheit machen das Leben doch erst wirklich Lebenswert!


 
6. Italien, enge mittelalterliche Gassen, eine nervenaufreibende Spurensuche und die hitzige Jagd nach der Lösung eines Rätsels –  In welchem Buch hast du dich schon einmal auf eine ähnlich spannende Reise gewagt?
Italien erinnert mich an an "Mein bester letzter Sommer", bei engen mittelalterlichen Gassen muss ich direkt an "Saeculum" denken, weil sie dort diesen Mittelaltermarkt hatten und die Szenen nachgespielt haben. Und bei der hitzigen Jagd nach der Lösung fallen mir gleich mehrere Bücher ein. Wieder "Saeculum", was ist passiert, wo sind sie hin verschwunden?, dann auch noch "Erebos", dass wohl spannendste aller Bücher. Nick, der die Lösung des Spiels sucht und versucht, das große Rätsel zu lösen und ich, die mit ihm mitfiebert. Alle Bücher von Ursula Poznanski haben etwas mit "nervenauftreibender Spurensuche" und "hitziger Jagd nach der Lösung eines Rätsels" zu tun, nur auf verschiedene Art und Weise. Nick sucht im Internet und in seinem Spiel am Computer nach der Lösung und nach Spuren, während Bastian dafür sozusagen in die Vergangenheit reist und Jona, der das ganze wohl auf die modernste Weise mit seiner Drohne angeht. In all diesen Büchern habe ich mich mit den Protagonisten auf diese spannende Reise gewagt, habe mit ihnen mit gefiebert und geschwitzt und immer die Daumen gedrückt und mich am Ende natürlich mit ihnen gefreut, wenn sie die Lösung endlich herausgefunden haben!



Sonntag, 4. Juni 2017

Rezension "Mein Sommer in Brighton"

"Mein Sommer in Brighton" von Birgit Schlieper.
9,99 €, erschienen im cbt-Verlag.

Inhalt:
Es ist der schönste Sommer in Noras Leben!
Mit der besten Freundin Lisa in der Hippiestadt Brighton. Bei herrlich durchgeknallten Gasteltern, die alles erlauben, und in einem Haus  icht weit vom Pier. Und dann ist da noch Tim, der strubbelig Surfer, der am Strand campt und sie in seinem Bulli zum Schokofondue einlädt. Tim, der ihre chaotischen Gedanken liest und sie ohne Worte versteht. Und dann ziehen plötzlich Wolken auf, und es scheint, als würde Nora ihre erste große Liebe und ihre beste Freundin gleichzeitig verlieren. Oder ist alles nur ein großes Missverständnis?
Weil Noras strenge Eltern die Reise in die USA verbieten, die beiden Freudinnen aber unbedingt ihr ENglisch verbessern müssen, fliegen sie über die Sommerferien an Englands Küste, nach Brigton. Dort leben sie bei einer verrückten Gastfamilie und gehen vormittags in eine Sprachschule. Eines Nachmittags lernt Nora Tim am Strand kennen und die beiden verstehen sich von anfang an super. Sie entwickeln Gefühle füreinander, auch wenn Nora sich das nicht eingestehen will. Doch dann verhält sich Lisa, ihre beste Freudin auf einmal seltsam und will nix mehr mit ihr zu tun haben und auch ihre Beziehung zu Tim gerät ins Schwanken.

Meine Meinung:
Nora, eine typische Jugendliche, die sich gerade das erste Mal verliebt. Ihre Eltern sind ziemlich streng  und überwachen sie förmlich. Wahrscheinlich deshalb will Nora die Zeit an der Küste geniesen, weit weg von ihren Eltern, und endlich mal leben. Einerseits verhält sie sich ziemlich draufgängerisch und bricht alle Regeln, die ihre Eltern ihr aufgestellt haben, in anderen Momenten ist sie dafür sehr schüchtern. Leider mochte ich Nora von Anfang nicht besonders gerne, weil mir ihre Art nicht gefällt. Ein wenig hat sie mir leidgetan, weil ihre Eltern so über streng sind. Auch ihre beste Freundin, Lisa, mag ich nicht wirklich. Sie sind beide ganz anders, als ich es bin und deswegen hat es nicht besonders gut gepasst. Lisa ist so zickig und will alles bestimmen, das mochte ich nicht. Dafür hat mir Tim besser gefallen, der Surferboy. Er hat total süß gewirkt und ist immer so nett zu Nora gewesen, auch wenn sie eine ihrer seltsamen Phasen gehabt hat. Leider sind mir alle drei Charaktere nicht aufgebaut genug gewesen. Dafür, dass sie die Hauptpersonen des Buches sind, sind sie mir zu oberflächlich. Ich habe nicht das Gefühl, die drei wirklich zu kennen.
Auch die Sprünge in der Geschichte haben mich etwas verwirrt. In dem einen Absatz ist man noch am Abend der Anreise, im nächsten Abschnitt schon viel weiter.. Der Schreibstil hat mich auch nicht überzeugen können. Die Geschichte klingt nicht ganz flüssig, was zum Teil auch an den vielen Fehlern liegen kann. Mehrmals sind in dem Buch Namen vertauscht worden, einige Male heißt Lisa auf einmal Nora, an einer anderen Stelle stellt sich ihre Gastmutter als Agnetha-double vor, einige Seiten später ist die Nachbarin auf einmal Agnetha. Dann fehlen an ein paar Stellen die Satzzeichen und in den Quellennachweisen ist der Titel eines Liedes ("Wie kann ein Mensch das ertragen" statt "Wie soll ein Mensch das ertragen" - Philipp Poisel). Ich finde es nicht schlimm, wenn in einem Buch mal ein, zwei Rechtschreibfehler vorhanden sind, aber leider hat die Anzahl der Fehler hier überhand genommen, weswegen die Geschichte nicht flüssig wirkt.
Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich auf eine schöne Sommer-Liebesgeschichte gefreut, die ich auch bekommen habe. Das Cover passt zum Inhalt.
Am besten an der ganzen Geschichte hat mir der Ort gefallen, in der die Story spielt. Er wird sehr schön geschrieben und man wünscht sich, selbst mal dort sein zu können.

Fazit:
Leider hat mich dieses Buch ziemlich enttäuscht. Die Charaktere haben mir nicht gefallen, der Schreibstil wirkt zäh und die ganze Geschichte ist nicht rund. Außerdem ist mir das Ende zu Klischeehaft und Noras Probleme wurden auch nicht wirklich gelöst. Deswegen kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen, auch wenn die eigentliche Liebesgeschichte ganz süß wirkt und auch die Idee mit dem Feriensprachkurs eigentlich gut ist, ist die Sache nicht gut umgesetzt geworden.
Ich kann dieses Buch nur 2,5 von 5 Sterne geben.

Trotzdem danke ich dem cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar!


Sonntag, 14. Mai 2017

Rezension zu "Hallo Leben, hörst du mich?"

Hey <3

Heute habe ich für euch die Rezension zu "Hallo Leben, hörst du mich?" von Jack Cheng, erschienen im cbt-Verlag.

Klapptext:
Wer seid ihr? Wie seht ihr aus? Habt ihr einen Kopf oder zwei? Habt ihr hellbraune Haut wie ich oder glatte graue Haut wie ein Delfin oder eine grüne Haut mit Stacheln wie ein Kaktus? Wohnt ihr in Häusern?
Ich wohne in einem Haus. Mein Name ist Alex Petroski und unser Haus steht in Rockview, Colorado, Vereinigte Staaten von Amerika, Planet Erde.
Alex liebt den Weltraum, Raketen, seine Mom, seinen Bruder und seinen Hund Carl Sagan. Alex' großes Ziel ist es, seinen iPod mit einer Rakete ins All zu schießen, um den Außerirdischen (die ganz bestimmt existieren, davon ist er überzeugt) das menschliche Leben auf der Erde zu erklären. Und um das zu schaffen, begibt er sich mit Carl Sagan auf eine große Reise quer durchs ganze Land ...
Der elfjährige Alex hat seine eigene Rakete gebaut, die er auf einem Raketenfestival mitten in der Wüste abschießen will. Alleine mit seinem Hund begibt er sich auf die Reise. Auf dem Weg dorthin lernt er viele neue Leute kennen. Zusammen mit zwei neu gewonnen Freunden entscheidet er sich, nach Las Vegas zu fahren, um seinen Vater aufzusuchen und gleich noch seinen Bruder in Los Angels zu besuchen. Dabei verlieren sie Carl Sagan und entdecken, dass Alex auch noch eine Stiefschwester hat. Aber auch als sie wieder zu Hause sind, ist das Abenteuer noch längst nicht vorbei .

Alex ist die 11-Jährige Hauptperson des Buches. Er ist oft allein zu Hause und fühlt sich schon ziemlich erwachsen. Mir dagegen kam es meistens eher so vor, als wäre Alex erst sieben oder acht Jahre alt, denn sein Verhalten ist sehr kindisch. Die Art wie er Redet und sich verhält passt nicht zu einem Kind in dem Alter. Vielleicht liegt das teilweise auch daran, dass er viel alleine zu Hause ist und nicht sehr viel Zeit mit anderen Kindern verbringt, aber meiner Meinung nach liegt es am Schreibstil des Autors, dass er so jung rüber kommt. Allerdings ist das dann wiederum sehr verwirrend, da er sich einerseits wie ein kleines Kind verhält, andererseits aber alleine eine Reise durchs ganze Land macht, die kein 11-Jähriger alleine machen würde.
Auch mit den anderen Charakteren konnte ich mich nicht identifizieren. Über die Mutter und seinen Bruder wurde zu wenig erzählt, dass ich überhaupt das Gefühl bekommen konnte, sie zu kennen. Auch die anderen drei wichtigen Charaktere wirkten auf mich nicht vollständig ausgebaut und zu eintönig.
Eine schöne und sehr passende Idee finde ich ist es, die Kapitel nach den Aufzeichnungen zu benennen. Die Sache mit den Auszeichnungen jedoch hat mir schon wieder nicht ganz gefallen. Wenn Alex eine Aufnahme gestartet hat und dann ein gerade laufendes Gespräch aufgenommen hat, finde ich die Idee mit den Aufnahmen super. Wenn er allerdings Gespräche nacherzählt und es trotzdem so wirkt, als würden die beiden Personen miteinander reden, finde ich es sehr verwirrend und unlogisch, Woher weiß er noch den genauen Wortlaut? Weshalb erinnert er sich noch an jedes Wort der Unterhaltung, auch Stunden danach? An manchen Stellen haben mir einfach ein paar Informationen gefehlt, die man aus einem Dialog nicht erfahren kann, aber das ganze Buch bestand nun mal aus Dialogen und Monologen.
Sehr gut gefallen hat mir das Cover. Es ist mit so viel liebe gestaltet geworden, dass ich mir das Buch alleine wegen dem Cover hätte kaufen müssen.

Fazit:
Leider konnte mich das Buch von Jack Cheng nicht mitreißen und überzeugen. Das Cover und der Klapptext haben mich angesprochen und ich hatte mich sehr gefreut, das Buch zu lesen, auch wenn ich kein Fan von Raketen bin, aber leider habe ich mich am Ende eher dazu zwingen müssen, das Buch zu beenden. Der Schreibstil und Alex' Verhalten haben mich einfach gestört. Ich habe sehr viel positive Meinungen zu diesem Buch gehören, umso enttäuschter bin ich, dass es mir gar nicht gefallen hat., aber ich denke, ich bin einfach zu alt.
Trotzdem empfehle ich dieses Buch weiter, denn für Kinder im Alter von 10-12 Jahre ist dieses Buch wirklich schön und wer Raketen und das Weltall liebt, der wird auch Alex mögen.

Trotzdem vielen Dank an den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension "Amrita - Am Ende beginnt der Anfang"

Hey <3 Heute habe ich für euch die Rezension zu "Amrita" welches ich als Rezensionsexemplar gewonnen habe. Vielen Dank an den...